| Berufsreiter-Championat
Bianca Kasselmann erneut Championesse
Hagen a.T.W. (FN-press). Zwei Routiniers und ein Debütant bestritten beim Turnier „Horses & Dreams“ in Hagen am Teutoburger Wald das Finale des Berufsreiter-Championats (Dressur). Youngster Max Wadenspanner (Aachen), 26-jähriger frisch gebackener Pferdewirtschaftsmeister, schlug sich achtbar zwischen Siegerin Bianca Kasselmann (Hagen) und dem drittplatzierten Johannes Augustin (Menslage).
Dreimal in Folge gewann Hartwig Burfeind das Championat der Dressurausbilder, das traditionell in Hagen ausgetragen wird, diesmal machte er den Weg frei und startete stattdessen in den internationalen Prüfungen. Wer das Championat 2012 gewinnen würde, war schon am ersten Tag zu erahnen. Hausherrin Bianca Kasselmann dominierte mit dem 16-jährigen Oldenburger Weltclassiker souverän den Grand Prix (68,638 Prozent) und verwies Max Wadenspanner, Schüler und Mitarbeiter von Antonie de Ridder, auf den zweiten Platz (67,489). Er hatte den elfjährigen rheinischen Wallach Bandor gesattelt. Auf dem dritten Platz behauptete sich Johannes Augustin mit dem bereits 17-jährigen, schon oft beim Berufsreiterchampionat eingesetzten Wallach Norblin (67,149) |
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HGW- Bundesnachwuchschampionat der Springreiter
Überraschungssieger Tobias Weber
Braunschweig (fn-press). Tobias Weber heißt der Sieger im HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter 2012. Bei den Löwen Classics in Braunschweig setzte sich der 18-jährige Gymnasiast aus dem westfälischen Fröndenberg mit der Gesamtwertnote von 17,7 gegen die Konkurrenz durch. Mit seinem eigenen Pferd It’s possible hatte Weber die Wertnote 9,0 erhalten. Im Finale mit Pferdewechsel ritt er das Pferd von Gerrit Nieberg (Wälderhausen/Hessen), die Stute Flame, und bekam für diesen Ritt die Wertnote 8,7.
Die Entscheidung war äußerst knapp: Gerrit Nieberg, Sohn des zweifachen Olympiasiegers Lars Nieberg, hatte für seinen Ritt mit Flame die Wertnote 8,5 erhalten und Webers Wallach It’s possible mit der Wertnote 9,0 durch den Parcours gesteuert. Das ergab eine Gesamtwertnote von 17,5. |
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Turniersport 2011
Weniger Reiter, weniger Turniere, konstante Starts
Warendorf (fn-press). Auf Deutschlands Turnierplätzen wird es voller. Nicht etwa, weil mehr Reiter starten, sondern weil sich die Aktiven auf weniger Turniere verteilen. Das ergibt sich aus der aktuellen Turniersportstatistik der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Danach wurden im vergangenen Jahr nicht nur weniger Jahresturnierlizenzen ausgestellt, sondern auch weniger Turnierveranstaltungen gezählt. Nahezu konstant geblieben sind dagegen die Starterzahlen sowie die Zahl der Turnierpferde.
Im Jahr 2011 fanden 3.594 Turniere in Deutschland statt, das sind 75 weniger als im Vorjahr. Eine positive Ausnahme macht Hamburg. Dort durften sich die Pferdesportler über gleich neun neue Turniere freuen, was einem Plus von 34,62 Prozent entspricht. Ein leichtes Wachstum registrierten auch Hannover (2,51 %) und Rheinland-Pfalz (1,3 %). Verluste beklagten hingegen das Saarland (sieben Turniere/-10,45 %) und Thüringen (neun Turniere/-9,0%). Bayern verlor 20 Veranstaltungen (-4,99 %), Baden-Württemberg 14 (-3,17%), das Rheinland elf (-3,51%) und Sachsen sechs /4,72 %). Die übrigen pendeln zwischen minus ein und drei Prozent. Einen Sonderfall stellt Bremen dar. Der kleinste Verband verlor zwei Turniere (von 16), was sich gleich in einem Verlust von über zwölf Prozent niederschlägt. |
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Nachwuchspferde Grand Prix für drei weitere Jahre gesichert
Dressurserie heißt nun „Louisdor-Preis“
Warendorf (fn-press). Die Zukunft des Nachwuchspferde Grand Prix ist gesichert. Als neuer Sponsor wird die Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung (Kronberg) die Dressurserie in den kommenden drei Jahren unterstützen. Über die Qualifikationen auf den Turnieren in Hagen, Hamburg, Balve, Heroldsberg und Donaueschingen führt der Weg ins Finale, das in der Frankfurter Festhalle kurz vor Weihnachten ausgetragen wird.
Bundestrainer Holger Schmezer kommentiert den Fortbestand des Nachwuchspferde Grand Prix mit Begeisterung: „Die Serie hat sich in den vergangenen fünf Jahren als sehr sinnvoll erwiesen. Sie schließt die Lücke zwischen dem Nürnberger Burg-Pokal auf St. Georg-Niveau und dem Grand Prix-Sport.“ Gedacht ist der Nachwuchspferde Grand Prix für acht- bis zehnjährige Pferde, die behutsam an die schwerste Prüfungsklasse herangeführt werden sollen. Zwar enthalten die Aufgaben alle Elemente des Grand Prix, sind aber in den Anforderungen etwas reduziert. So werden beispielsweise weniger Serienwechsel verlangt, die Piaffe darf noch mehr Vorwärtstendenz haben, als dies im „großen“ Dressursport erwünscht ist. Zu den bisherigen Siegern zählten unter anderem El Santo (Isabell Werth) und Dablino (Anabel Balkenhol), die beide schon wenig später in den deutschen Championatsmannschaften eingesetzt wurden. |
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Mit welchen Pferden sollen die deutschen Reiter bei der Olympiade 2012 reiten? Vor Olympia 2012 blüht der Handel mit Spitzenpferden. Vor allem deutsche Pferde sind begehrt. Allein vier Pferde aus dem deutschen Vielseitigkeites Olympiakader wurden in den vergangenen Wochen ins Ausland verkauft. Auch der Handel mit Spring- und Dressurpferden blühte weltweit wie nie zuvor. Die deutsche Dressurequipe muss den Abgang des Hengst Donnperignon von Christoph Koschel, Mitglied des deutschen Silbermedaillenteams der EM in Rotterdam 2011, hinnehmen. Der Dressurhengst wird künftig von der Dänin Anna Kasprzak geritten und Dänemark ist ebenfalls ein möglicher Medaillenanwärter.
mehr lesen hier: Reitsport - Auf das richtige Pferd setzen |
European Youngster-Cup in Frankfurt
Marcel Wolf bester Deutscher im EY-Cup-Finale
Frankfurt (fn-press). Die internationale Springsportserie European Youngster Cup für maximal 25-jährige Nachwuchsreiter wurde mit einem Finale in der Frankfurter Festhalle entschieden. Bester Deutscher war Marcel Wolf mit Brustor Boy of Kannan auf Rang zwei.
Auf 25 internationalen Turnieren im In- und Ausland wurde die Serie in der Saison 2011 ausgetragen, darunter allen mit vier Prüfungen beim Winter Equestrian Festival in Wellington/Florida. Als Punktbeste beendete die Niederländerin Stefanie Brugmann den EY-Cup, der vom bayerischen Unternehmer Rudolf Hindelang (Ansbach) initiiert wurde. Brugmanns sechster Platz im Finale reichte für den Gesamtsieg mit insgesamt 124 Punkten. An zweiter Stelle mit 101 Punkten und einem zweiten Platz in Frankfurt rangiert der Deutsche Marcel Wolf. Einst von Carsten-Otto Nagel (Wedel) trainiert, arbeitet der 24-jährige seit 2009 in der Schweiz, aktuell bei Willi Melliger. Im Sattel des belgischen Wallachs Brustor Boy of Kannan, der im Besitz seines Arbeitgebers ist, blieb auch er im Stechen des S-Springens fehlerfrei. |
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