05. Aug 2008 |
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Skala der Ausbildung des Reiters: Bewegungsgefühl„Das Gefühl des Reiters sorgt entschieden für die harmonische, vertrauensvolle und wirkungsvolle Verständigung zwischen Reiter und Pferd“ (Zitat Richtlinien für Reiten und Fahren Band I, Seite 90) Gefühl für das Pferd und das Erlangen zu einem „Reitgefühl“ ist wesentliche Voraussetzung für die zunehmende Verfeinerung der Hilfengebung. Um das Reitgefühl zu erlernen bedarf es eines Reitlehrers, der dem Schüler möglichst auf einem ausgebildeten und durchlässigen Pferd, mit wertvollen Erklärungen das Verhalten des Pferdes verständlich macht.
Der Reiter muss das Pferd kontrollieren, er hat seine Bewegungen so auf das Pferd abzustellen, dass dessen Bewegungsabläufe zur Geltung und Entfaltung kommen. Bewegungsstörungen des Pferdes muss er so früh spüren und beheben, dass sie äußerlich nicht wahrnehmbar sind. Bewegungsgefühl bedeutet in der Außenansicht: Eleganter Bewegungsfluss und Bewegungsharmonie eines Reiters mit seinem Pferd. Das Bewegungsgefühl ermöglicht es dem Reiter, das Pferd zu fühlen und nicht nur technische „Anweisungen“ zur Ausführung von Lektionen zu geben. Das Bewegungsgefühl soll so weit gefördert und ausgebildet werden, dass der Kopf beim Reiter frei werden kann. Wenn ein Reiter Bewegungsgefühl hat, ist es ihm möglich das Pferd zu formen, ohne dass er darauf angewiesen ist, ständig seinen Reitlehrer bei sich zu haben. Die Selbstständigkeit des Reitschülers wird so gefördert. Er kann aus dem Gefühl der Bewegung Entscheidungen treffen, was als nächste Arbeitsreihe für das Pferd wertvoll und richtig ist. Gefühl braucht der Reiter – auf die richtige Art und Weise – im richtigen Moment - mit der richtigen Dosierung – und im richtigen Verhältnis mit den Gewichts-, Schenkel-, und Zügelhilfen auf das Pferd eingehen zu können. Der Reiter ist dann in der Lage sich individuell auf verschiedene Pferde einzustellen und die Pferde entsprechend ihrer Schwierigkeiten zu arbeiten. Tags:
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