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05.

Feb

2010

CDI**** Leipzig - Dressur
Das Pferd - Pferde Blog

Zwei Siege für Christoph Koschel und Donnperignon

Leipzig (fn-press). Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) ist der strahlende Sieger der wichtigsten Dressurprüfungen beim internationalen Reitturnier in Leipzig. Sowohl im Grand Prix als auch im Grand Prix Special verwies er die Konkurrenz mit seinem elfjährigen Wallach Donnperignon auf die Plätze.

Zufrieden zeigte sich auch Bundestrainer Holger Schmezer (Verden), der sich nicht nur über die Leistung des Siegers freute, sondern auch auf den weiteren Podestplätzen deutsche Paare sah. So belegte Perspektivgruppenreiterin Carola Koppelmann (Warendorf) mit ihrem Nachwuchspferd Rom Platz zwei, gefolgt von Christoph Niemann (Mannheim) mit dem 13-jährigen Wallach Whizzkid, der mit diesem Pferd erst zum zweiten Mal international unterwegs war. „Auf den vorderen Plätzen gab es keine Überraschungen. Es ist erfreulich, dass Donnperignon insbesondere an Beständigkeit und Lektionssicherheit hinzugewonnen hat. Die zehnjährige Rom hat prima Trabtouren gezeigt und zu ihren Stärken zählen sicherlich auch Piaffe und Passage“, so der Bundestrainer. „Positiv hervorzuheben ist zudem die starke Leistung von Christoph Niemann, der mit Whizzkid auf dem richtigen Weg ist.“

Für die guten Leistungen der deutschen Paare im abschließenden Grand Prix Special sprachen auch die Bewertungen der Richter. Koschel wie auch Koppelmann kamen mit 71,667 und 70,917 Prozent über die 70-Prozentmarke. Allerdings reichten Christoph Koschel und Donnperignon nicht ganz an ihre Prozente im Grand Prix (72,894) heran. „Ich hatte den Eindruck, dass mein Wallach heute Nacht nicht so gut geschlafen hat. Er wirkte etwas müde, so dass ich sehr viel arbeiten musste. Das machte sich dann auch an den beiden Fehlern in den Galoppwechseln und den nicht ganz so frischen Piaffen bemerkbar. Wir haben hier also noch deutliche Reserven“, so der 33-jährige Sieger. Zweimal Platz zwei belegte Carola Koppelmann, die im Grand Prix 68,723 Prozent erzielte und sich somit im Special nochmals steigern konnte. „Wir befinden uns mit Rom noch in der Aufbauarbeit. Die Stute ist sehr sensibel und hatte hier in Leipzig mit der Messeatmosphäre ein wenig zu kämpfen. Sie kann so schöne Übergänge zeigen, die wir heute allerdings nicht ganz so im Viereck präsentieren konnten“, sagte Koppelmann. Der zweimal auf Platz drei rangierende Christoph Niemann (Grand Prix 68,511/Grand Prix Special 67,792) war mit seinem zweiten internationalen Start mehr als zufrieden: „Die erste Tour war spitze und ich bin super glücklich. Bei den Einerwechseln haben wir noch nicht ganz unser Vermögen abrufen können.“

Der Sieg in der Grand Prix Kür einen Tag zuvor ging mit Marcela Krinke Susmelj an die Schweiz. Mit ihrem 14-jährigen Wallach Corinth und 73,700 Prozent gewann sie vor Christine Eglinski (Saal/71,750) mit Cosmopolitan und Gina Capellmann-Lütkemeier (Paderborn/69,450) mit Baldessarini. dp


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