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Verkauf Pferde Updates
17. Sep 2011 |
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Fünfjährige DressurponysSiegerschärpe und Titel für Mad Max WEWarendorf (fn-press). Verrückt war er kein bisschen, sondern ganz der ehrgeizige, engagierte Sportler: Der Fuchswallach Mad Max WE aus der Zucht von Elisabeth van Hoorn (Leer) sicherte sich unter Anna-Lisa Theile (Ahlhorn) den Titel des Bundeschampions bei den fünfjährigen Dressurponys. Für tolles energisches Abfußen im Trab und seinen gut durchgesprungenen Galopp erhielt der Weser-Ems-Wallach Mad Max zweimal die 9,0, während der Schritt mit einer 7,0 bewertet wurde. Mit einer 7,5 für Durchlässigkeit und 8,5 im Gesamteindruck entstand daraus eine Gesamtwertnote von 8,2. Die Finalqualifikation hatte der Wallach v. The Braes My Mobility aus einer Mutter v. Sandro Hit mit 8,7 gewonnen – da hatte er gleich vier mal die 9,0 eingeheimst, wobei 7,5 im Schritt die schwächste Note blieb. Hannes Theile (Großenkneten) hat das Pony als Fohlen für seine Tochter gekauft, die ihn auch angeritten und ausgebildet hat. Weil Anna-Lisa Theile die Altersgrenze erreicht, geht der Fuchs jetzt mit seiner neuen Besitzerin aus Hamburg auf FEI-Tour.
Zweiter mit zwei Zehnteln Abstand wurde der Westfalen-Hengst DW’s Flic Flac unter Janina Tietze (Häningsen). Der Fuchs sieht aus wie eine zu heiß gewaschene Kopie von Callaho’s Benicio, dem neuem Bundeschampion bei den Dressurpferden: hoch weiß gestiefelt und mit großen Bewegungen, die er seinem Vater FS Don’t Worry und der Mutter v. Don Pedro verdankt. Seine Erscheinung regte Kommentator Christoph Hess (Warendorf) zu kreativen Überlegungen für ein gemeinsames Schaubild an. „Die beiden zusammen – das wäre doch was.“ Züchterin ist Sabine Esdohr aus Weyhe, Besitzerin Wiebke Esdohr. Die Zukunft des Ponys ist noch offen. „Es wäre schön, wenn er in die richtigen Hände käme“, wünscht sich die Bundestrainerin Cornelia Endres (Dülmen-Buldern). 2010 war der Fuchs Dritter bei den Reitpony-Hengsten. Auf die Wertnote 7,7 kam der drittplatzierte Cyrill WE, Bundeschampion der Dreijährigen in 2009. Bianca Nowag (Ostbevern) stellte den auf der Station Holkenbrink aufgestellten Hengst vor. Aus der Zucht von Anja van Hoorn (Leer) hat der Palomino Hengst v. FS Champion de Luxe aus einer Stute v. Power Man nach dem ersten Championatserfolg in den Besitz von Nadine Krause (Bad Homburg) gewechselt und soll jetzt auch unter der Tochter in den großen Ponysport gehen. Bianca Nowag hat ihn nur kurz auf den Warendorfer Start vorbereitet, die Qualifikation hatten die beiden als Zweite beendet. Mit einem Sieg im Kleinen Finale erreichte der dunkelbraune Hengst De Long mit Wertnote 8,3 die letzte Prüfung. Der Brandenburger v. HB Daylight – Brillant aus der Zucht und im Besitz von Susanne Olnhoff (Nennhausen) wurde vorgestellt von Lea Luise Nehls (Hof Bernadotte). Im Finale endete die Zwölfjährige punktgleich mit dem Hannoverschen Palomino Nobilis unter Kirja Lindemann (Sottrum) auf Platz vier. Nobilis stammt v. Necromancer in the Dark und aus der Zucht von Erich Meier (Ahlerstedt).
Licht und Schatten wechselten sich ab beim DKB-Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurponys: Hinter der qualitätsvollen Spitze entsprachen nicht alle Ponys den Anforderungen, die im Leistungssport warten. Das wurde umso deutlicher, weil zum ersten Mal auch die Fünfjährigen schon in der Qualifikation auf einem „großen“, also einem 20 mal 60 Meter großen Viereck geprüft wurden. Diese Entscheidung war gefallen, um den bewegungsstarken Ponys Raum zur Entfaltung zu geben, und das wurde auch allgemein begrüßt von den entsprechend berittenen Teilnehmern.
Aus 55 Nennungen gingen 49 Starter zur Qualifikation in die Aufgabe DA1. Gerade die Hälfte erntete mehr als eine Wertnote von 7,5. „Man fragt sich, wie einige bei der Sichtung die Mindestnote 7,5 erreicht haben“, wunderte sich nicht nur Cornelia Endres. „Besonders im Kleinen Finale gab es etliche völlig übertourige Ritte. Die Ponys konnten beim besten Willen nicht zum Schwingen kommen“, bemängelte die Bundestrainerin. Petra Schlemm Tags:
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