06. Aug 2008 |
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Skala der Ausbildung des Reiters: Hilfengebung / Einwirkung
Wenn nun Reiten als Dialog zwischen Reiter und Pferd verstanden werden
soll, so spielen beide Partner – Pferd und Reiter – eine gestaltende
Rolle. Reiten in diesem Sinne heißt also für den Reiter, dem Pferd
Signale zu geben, mit Hilfe der ihm zur Verfügung stehenden Hilfen.
Diese Signale / Hilfen von Gewicht, Schenkel und Zügeln zusammen so
einzusetzen, dass das Pferd sie verstehen und umsetzen kann, das ist
die Hilfengebung.
Ebenso wie bei der Skala der Ausbildung der Pferde ist auch bei den
Reitern kein Punkt für sich allein zu sehen, es besteht ein
Zusammenhang. Nur ein angstfreier Reiter, der eine innere
Losgelassenheit hat, der im Gleichgewicht mit seinem Pferd ist, der
gelernt hat, dass Bewegungsgefühl / Reitgefühl notwendig ist, kann auch
eine Hilfe an sein Pferd geben, die nicht kraftbetont ist, sondern in
guter, feiner Abstimmung gegeben und umgesetzt wird. „Im Zusammenspiel der treibenden und verhaltenden Hilfen gebührt den treibenden unbedingt der Vorrang“ (Zitat Richtlinien für Reiten und Fahren Band I, Seite 90). Diese Leitsätze der Ausbildung des Reiters sollten in der täglichen Arbeit umzusetzen sein. Dadurch, dass die Reitschüler von den Reitlehrern geformt werden können, ist es möglich, ihnen durch die Ausbildungsskala der Reiter auch die der Pferde zu erklären. Sie werden diese dann leichter verstehen. Tags:
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