11. Sep 2011 |
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Vierjährige Reitpferde – HengsteHistorischer Sieg für Holstein - Hengst Catoo gewinnt BundeschampionatWarendorf (fn-press). Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundeschampionate stand ein Holsteiner Hengst beim Reitpferdechampionat ganz vorn. Seit 1976 gibt es das Bundeschampionat des Deutschen Reitpferdes und noch nie konnte ein Pferd aus holsteinischer Zucht den Titel erringen. Geschichte schrieb daher in diesem Jahr Catoo v. Con Air – Caletto I. Mit einem Gesamtergebnis von 72,0 Punkten wurde der dunkelbraune Holsteiner Verbandshengst aus der Zucht von Adalbert Sporn (Jardelundfeld) und vorgestellt vom Ausbilder des Holsteiner Verbandes Markus Suchalla Bundeschampion 2011 der vierjährigen Hengste. Ausschlaggebend für den Sieg war die Bewertung durch die beiden Fremdreiter Emma Kanerva (Borchen-Etteln) und Benjamin Werndl (Aubenhausen). Sie fühlten sich ausgesprochen wohl und vergaben zusammen 19,0 Punkte. Aber auch das Publikum hatte größte Sympathien für diesen Hengst, der aus seiner Hengstleistungsprüfung als Sieger hervorgegangenen war und in diesem Jahr mit zahlreichen hochprämierten Fohlen für Aufsehen sorgte. Die Richtergruppe, bestehend aus Peter Mannheims, Johann Speth und Jürgen Uthoff, hatte Catoo die zweitbeste Wertung gegeben: Vier Mal gab es im Finale, Teil A, die Wertnote 9,0, zwei Mal eine 8,5; das ergab im Durchschnitt die Wertnote 8,83 beziehungsweise 53,0 Punkte.
Vize-Bundeschampion wurde Don Darius v. Don Frederico – Markus Deak xx aus der Zucht von Claus Quast (Hamburg) und dem Besitz von Otto Rudolf Fuchs (Meinerzhagen). Der in den Diensten des Celler Landgestüt stehende Braune wurde von Mike Habermann (Schillerslage) vorgestellt und war als Dritter in den Fremdreitertest eingezogen. Insgesamt kam der Hengst auf eine Durchschnittswertnote von 8,75, das entspricht 52,50 Punkten. 17,50 Punkte kamen von den Fremdreitern dazu und bedeutete Silber. Der Sieger der Finalqualifikation war auch im Finale Teil A der Sieger der Richter. Hofmarschall V v. Hotline – D’accord (Züchter Friedrich Lampe, Barver; Besitzer Gestüt Letter Berg, Coesfeld) wurde von der US-Amerikanerin Jennifer Hoffmann vorgestellt und war mit einer Durchschnittswertnote von 9,0 als Führender in den Fremdreitertest eingezogen. Besonders gefiel den Richtern der „vorzügliche Schritt“, so Kommentator Dr. Dietrich Plewa, dafür gab es die Höchstnote 10,0. Den beiden Fremdreitern machte es Hofmarschall allerdings nicht so einfach, blockierte mehrfach und machte sogar Ansätze zu steigen. Daher gab es hier nur 15,0 Punkte, so dass der Hannoveraner auf den Bronzerang zurückfiel. Nicht an den Start gehen konnte der ebenfalls für das Finale qualifizierte Oldenburger Sir Carmello OLD: Seine Reiterin Eva Möller (Hagen) hatte sich am Vortag verletzt und konnte den Hengst nicht mehr vorstellen. Birgit Springmann Tags:
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