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Skala der Ausbildung des Pferdes Takt Takt und Grundgangarten sollten im Zusammenhang gesehen werden. Junge Pferde auf der Weide haben meist einen guten, unverdorbenen Takt. Erst der Reiter „zerstört“, in der Fehlerhaften Ausbildung, den Takt des Pferdes und es kommt zu Taktstörungen oder Taktverlust. Dies ist ein Grundmangel in der Dressurreitterei!
Definition von Takt Takt ist der koordinierte und balancierte Bewegungsablauf d.h. Zeit und räumliches Gleichmaß in allen drei Grundgangarten. Die Grundgangarten - Der Schritt ist eine schreitende, schwunglose Bewegung im Viertakt in acht Phasen. Es wird von Schritten gesprochen. Der Schritt ist dann taktmäßig, wenn die zeitlichen Abstände und die dem Tempo angepasste Schrittlänge unverändert bleibt. Der Takt im Schritt gibt Auskunft über das Interieur des Pferdes. Als Taktfehler, die zumeist aus einem festhalten im Rücken entstehen, gilt der Pass.
- Der Trab ist eine schwungvolle Gangart mit Schwebephase im Zweitakt in vier Phasen. Es wird von Tritten gesprochen. Der Takt kann beurteilt werden, indem überprüft wird, ob das Auffußen bzw. das Abfußen des jeweiligen Vorder– und Hinterbeines gleichzeitig erfolgt. Zudem ist wieder der Zeitabstand zwischen Auffußen / Abfußen des diagonalen Beinpaares zu beobachten, dieser muss gleich sein. Sehr gut ist der Takt in den Übergängen zu beurteilen. Hier kann besonders das „Nachschwingen“ beobachtet werden, dies bedeutet, dass die Hinterhand des Pferdes später auffußt, als das jeweilige diagonale Vorderbein. Taktstörungen können ebenso entstehen, wenn der Reiter mit einer Hand unabsichtlich stärker einwirkt.
- Der Galopp ist eine schwungvolle Gangart mit Schwebephase im Dreitakt in acht Phasen. Es wird von Sprüngen gesprochen. Der Takt im Galopp kann sowohl über das Auge als auch über das Ohr geprüft werden. Der Galopp ist dann im Takt, wenn ein klarer Dreitakt zu hören ist. Das Auge kann dies in den Phasen überprüfen. Nach der Schwebephase setzt zunächst das äußere Hinterbein auf, als nächstes fußen das innere Hinterbein und das äußere Vorderbein auf. Wenn jedoch das innere Hinterbein zu schnell auffußt, geht der Dreitakt verloren. Dies kann passieren, sobald die innere Hand des Reiters das innere Hinterbein blockiert, oder wenn der Reiter ein zu frühes Setzen von seinem Pferd fordert, bevor dieses die Kraft entwickeln konnte.
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