zucht

 

Fünfjährige Dressurponys

Siegerschärpe und Titel für Mad Max WE

Warendorf (fn-press). Verrückt war er kein bisschen, sondern ganz der ehrgeizige, engagierte Sportler: Der Fuchswallach Mad Max WE aus der Zucht von Elisabeth van Hoorn (Leer) sicherte sich unter Anna-Lisa Theile (Ahlhorn) den Titel des Bundeschampions bei den fünfjährigen Dressurponys.

Für tolles energisches Abfußen im Trab und seinen gut durchgesprungenen Galopp erhielt der Weser-Ems-Wallach Mad Max zweimal die 9,0, während der Schritt mit einer 7,0 bewertet wurde. Mit einer 7,5 für Durchlässigkeit und 8,5 im Gesamteindruck entstand daraus eine Gesamtwertnote von 8,2. Die Finalqualifikation hatte der Wallach v. The Braes My Mobility aus einer Mutter v. Sandro Hit mit 8,7 gewonnen – da hatte er gleich vier mal die 9,0 eingeheimst, wobei 7,5 im Schritt die schwächste Note blieb. Hannes Theile (Großenkneten) hat das Pony als Fohlen für seine Tochter gekauft, die ihn auch angeritten und ausgebildet hat. Weil Anna-Lisa Theile die Altersgrenze erreicht, geht der Fuchs jetzt mit seiner neuen Besitzerin aus Hamburg auf FEI-Tour.

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Vierjährige Reitpferde – Hengste

Historischer Sieg für Holstein - Hengst Catoo gewinnt Bundeschampionat

Warendorf (fn-press). Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundeschampionate stand ein Holsteiner Hengst beim Reitpferdechampionat ganz vorn. Seit 1976 gibt es das Bundeschampionat des Deutschen Reitpferdes und noch nie konnte ein Pferd aus holsteinischer Zucht den Titel erringen. Geschichte schrieb daher in diesem Jahr Catoo v. Con Air – Caletto I. Mit einem Gesamtergebnis von 72,0 Punkten wurde der dunkelbraune Holsteiner Verbandshengst aus der Zucht von Adalbert Sporn (Jardelundfeld) und vorgestellt vom Ausbilder des Holsteiner Verbandes Markus Suchalla Bundeschampion 2011 der vierjährigen Hengste.

Ausschlaggebend für den Sieg war die Bewertung durch die beiden Fremdreiter Emma Kanerva (Borchen-Etteln) und Benjamin Werndl (Aubenhausen). Sie fühlten sich ausgesprochen wohl und vergaben zusammen 19,0 Punkte. Aber auch das Publikum hatte größte Sympathien für diesen Hengst, der aus seiner Hengstleistungsprüfung als Sieger hervorgegangenen war und in diesem Jahr mit zahlreichen hochprämierten Fohlen für Aufsehen sorgte. Die Richtergruppe, bestehend aus Peter Mannheims, Johann Speth und Jürgen Uthoff, hatte Catoo die zweitbeste Wertung gegeben: Vier Mal gab es im Finale, Teil A, die Wertnote 9,0, zwei Mal eine 8,5; das ergab im Durchschnitt die Wertnote 8,83 beziehungsweise 53,0 Punkte.

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